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Willkommen auf meiner Homepage!

 

 

 

Wer auf meiner Website etwas Interessantes findet, ist eingeladen mir zu schreiben:
Ich bin sehr neugierig, ob es da draußen Menschen gibt.

 

 

Einige Zitate,
die mein Philosophieverständnis illustrieren:

"It's early in the twenty-first century, and that means that these words will mostly be read by nonpersons-automatons or numb mobs composed of people who are no longer acting as individuals. [...] And yet it is you, the person, the rarity among my readers, I hope to reach."

Jaron Lanier: You Are Not a Gadget. Penguin Books, London-New York 2010, S. XIII.

 

"Lo distintivo del filósofo no es arengar a las masas ni siquiera adoctrinar a grupos de estudio, sino comunicar lo indiviualmente pensado a un interlocutor también único e irrepetible. Lo dejó claro el Sócrates platónico en la Apología: "Yo siempre me dirijo solamente al individuo."

["Was den Philosophen unterscheidet, ist, dass er nicht die Massen anspricht und nicht einmal Studiengruppen indoktriniert, sondern das individuell Gedachte einem ebenso einmaligen und unwiederholbaren Gesprächspartner kommuniziert. Der platonische Sokrates hat das in der Apologie klar gemacht: "Ich wende mich immer nur ans Individuum."]

Fernando Savater: Diccionario filosófico. Editorial Planeta, Barcelona 1995. S. 28.

 

"Was will ich Dir sagen mit dem "Tu was Du willst" als grundlegendem Motto dieser Ethik, an die wir uns herantasten wollen? Ganz einfach (auch wenn es nicht so einfach sein wird, fürchte ich), daß Du Dich befreien mußt von Befehlen und Gebräuchen, von Belohnung und Strafe, kurz von allem, was Dich von außen lenken will, und daß Du diese ganze Angelegenheit aus Dir selbst heraus, aus Deinem Gewissen und freien Willen entwickeln mußt. Frage niemanden, was du mit Deinem Leben anfangen sollst: Frage Dich selbst. Wenn Du wissen willst, wozu Du Deine Freiheit am besten einsetzen kannst, dann verliere sie nicht, indem Du Dich von Anfang an anderen unterwirfst, mögen sie auch noch so gut, weise und angesehen sein: Befrage über den Gebrauch der Freiheit - die Freiheit selbst."

Fernando Savater: Tu, was du willst. (Im Original: Etica para Amador). Vgl.: Fernando Savater: "Lebens-Tips mit Grips und Witz", Spiegel Special 5/1993.

 

"Es gibt keine schlimmere Ausschweifung als das Denken.
Dieser Übermut wuchert wie das windblütige Unkraut
auf einem Beet, das für Gänseblümchen bestimmt war.

Wer denkt, dem ist überhaupt nichts heilig.
Die Dinge dreist beim Namen zu nennen,
das wüste Analysieren, die zuchtlosesten Synthesen,
nach nackten Tatsachen hemmungslos wild zu jagen,
heikle Themen lüstern zu betasten,
Ansichten laichen, das ist sein Spaß."

Die ersten Verse des Gedichts "Ein Wort zur Pornographie" von Wislawa Szymorska. In: dieselbe: Hundert Gedichte - Hundert Freuden. Wydawnictwo Literackie, Krakau 2005. S. 191.

 

"Vemos que la filosofía es, intrínsecamente, asunto personal, lo cual la aproxima a algunas ocupaciones humanas y la distingue profundamente de otras muchas. Si se profundizara esta distinción se alcanzaría claridad sobre bastantes cosas importantes.
Por eso la filosofía no se puede hacer “en equipo”, lo cual vierte no poca luz sobre su diferencia de la mayoría de las empresas cognoscitivas, sobre todo en nuestro tiempo. Pero se ocurre una pregunta que puede ser una objeción: ¿puede hacerse en escuela? Depende de lo que se entienda por ello: si la escuela está formada por vinculaciones personales, si es, por decirlos así, el contagio de diversas soledades, sí. Si se convierte en una institución impersonal, en una acumulación de conocimientos y relaciones sociales, extingue lo que filosofía tiene de propio y, por supuesto, lo que pueda tener de creador."


[„Wir sehen, dass die Philosophie von Natur aus eine persönliche Angelegenheit ist, was sie an einige menschliche Beschäftigungen annähert und sie von vielen anderen zutiefst unterscheidet. Wenn man diese Unterscheidung vertiefen würde, würde man Klarheit über eine Anzahl wichtiger Dinge erlangen.
Deswegen kann man Philosophie nicht "im Team" betreiben, was nicht wenig Licht auf ihre Differenz zu den meisten kognitiven Unternehmen wirft, vor allem in unserer Zeit. Aber da taucht eine Frage auf, die ein Einwand sein kann: Kann man sie in Form einer Schule betreiben? Das hängt davon ab, was man darunter versteht: Wenn die Schule aus persönlichen Bindungen besteht, wenn sie, um es so auszudrücken, die Ansteckung verschiedener Einsamkeiten [die einander gegenseitig mit ihren Ideen „infizieren“; Anm. Hofbauer] ist, ja. Wenn aus ihr eine unpersönliche Institution wird, eine Ansammlung von Wissen und sozialen Beziehungen, so löscht das aus, was die Philosophie an Eigentümlichem hat und natürlich was sie an Schöpferischem haben kann.“
]

Julian Marías: Razón de la filosofía. Alianza Editorial, Madrid 1993. S. 249.

 

PHILOsophie1
Séverine Piazza: Serie "PHILOsophie" Nr. 1 (2010)
zum nächsten Graffiti

 

Neue Texte:

"Sie denken so, weil Ihnen das Hirn so gewachsen ist!" Rezension von Gerald Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Mutmacher. (2011) (13. Juli 2014)

Neues Buch: MoralkEulen in die Ethik tragen (2014) (20. Juni 2014)

Arbeitsblatt: Schönfärberei, Lüge und die Wahrheit sagen
pdf-Dokument (2 Seiten, 2. Mai 2014)

Die alte Scheune (7. März 2014)
Rezension von Jay F. Rosenberg: Drei Gespräche über Wissen (im Original: Three Conversations about Knowing (2000)), Reclam, Stuttgart 2013.

Das Gettier-Problem als ethisches Problem (28. September 2013)

Presentation with comments: The logical inferences in Edmund Gettier‘s counterexamples to the Standard Analysis of Knowledge and human action. (PDF, 3. September 2013)

Arbeitsblatt: Wann ist etwas vom Fach her dargestellt? (PDF, 30. Juni 2013)

Arbeitsblatt: Nachdenken über: Persönliche Verantwortung für Gesundheit
(PDF, 22. April 2013)

Arbeitsblatt: Der Unterschied zwischen Intelligenz und Vernunft (PDF, 3. April 2013)

Grundelemente einer Wissenschaftstheorie (3) (PDF, 13. Mai 2013)

Grundelemente einer Wissenschaftstheorie (2) (PDF, 26. Februar 2013)

Grundelemente einer Wissenschaftstheorie (1) (PDF, 19. Jänner 2013)

Wohin mit dem persönlichen Erkennen? Rezension von Julian Marías' Buch Razón de la filosofía. (1993) (21. Dezember 2012)

Was alles unwissenschaftlich ist. Rezension von Alex Rosenberg: Philosophy of Science. A Contemporary Introduction (1. Dezember 2012)

Nur gute Wissenschaft ist Wissenschaft - einige Notizen zu Alan F. Chalmers Grenzen der Wissenschaft ( April 2012)

In der Literatur soll uns die Schrift von der Wissenschaft erlösen.
Über Roland Barthes Aufsatz: "Der Tod des Autors"

Einige Gedanken zu Philip Roths Everyman

Botton-Up und Top-Down in der Maslowschen Bedürfnispyramide

Anton Pawlowitsch Tschechows Erzählung "Die Steppe" als ethische Parabel über den Wert des menschlichen Lebens


SEHEN, dass man BLIND ist. Eine philosophische Reflexion über H.G. Wells Erzählung: „The Country of the Blind“

Sowas, man hat einen Text von mir ins Spanische übersetzt. Das freut mich aber, die Seite, auf die der Link weist, ist allerdings zweisprachig (spanisch/deutsch):
Una defensa de los malentendidos interculturales / Eine Verteidigung der interkulturellen Missverständnisse

Sokrates' Auslöschung - eine kurze philosophische Erzählung über das Schicksal der Philosophie

Warum Philosophie keinen gesellschaftlichen Nutzen hat
Die lange erwartete Antwort auf eine heiße Frage: Kann Philosophie gesellschaftlichen Nutzen haben? Nun: Wenn wir annehmen, dass die Philosophie dazu betragen will, dass es vielen Menschen besser geht, könnte diese Steigerung des Wohlbefindens der Menschen dann als gesellschaftlicher Nutzen gewertet werden?

Spott ersetzt Fragen
Eine Rezension von Alexander Dills: Die Erfolgsfalle. Goldmann, München 2006. 192 Seiten.

Und Alexander Dill freut sich offenbar über meine Rezension: Wie wird man Wirtschaftsphilosoph - einige Beispiele

Ein komplett absurdes und mir völlig unbegreifliches Buch!
Lesenotiz zu Albert Camus' Der Mythos von Sisyphos. Rowohlt Verlag, Hamburg 1991 (1959).

Über den Kundennutzen ökonomischer Produkte

Reflexion über Henrik Ibsens Drama „Ein Volksfeind“
und darüber, wie die Mitteilung philosophischer Gedanken in der wohlgeordneten Gesellschaft möglich ist

Arbeitsblatt: Verständnis von Wirtschaft: Konkurrenz, Wettbewerb
pdf-Dokument (2 Seiten)

Arbeitsblatt: Zweck und (Kunden-)Nutzen von Philosophie
pdf-Dokument (1 Seite)

Arbeitsblatt: Wie der Kundennutzen unseren Lebensstil verändert
pdf-Dokument (1 Seite)

Der Entwurf einer Anpassungsgesellschaft. Ein erster Versuch, NLP (Neurolinguistisches Programmieren) zu verstehen
pdf-Dokument (14 Seiten)

Was ist eigentlich Argumentieren?

Arbeitsblatt: Ethik - Tugenden heute
pdf-Dokument (3 Seiten)

Arbeitsblatt: Ethik - Was ist Arbeit? "Ob man arbeitet oder nicht, weiß man selber ganz genau." (Ludwig Hohl)
pdf-Dokument (2 Seiten)

Lausanne, fotografiert von der Cité hospitalière

TONDOKUMENT:
(An dieser Stelle wird demnächst ein Tondokument mit meinem Vortrag zu finden sein.)

Von Klein- und Großdenkern, Anglern im Trüben, Wissenschaftsnomaden und Sudokuwissenschaftlern. Selbstbilder von MedizinforscherInnen an der Medizinischen Universität Wien.

Vortrag, gehalten beim Workshop „Dr. Jekyll oder Mr. Hyde. Die Figur des Naturwissenschaftlers und ihre Konstruktion zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung“ der Schweizerischen Gesellschaft für die Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften am 9. Sept. 2010 in Lausanne.

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Analyse der Diskussion nach meinem Vortrag (samt Transkription der Tonaufnahme der Diskussion)

Nach der Lektüre von Mario Biagolis Studie: Galilei. Der Höfling. Entdeckungen und Etikette. Vom Aufstieg einer neuen Wissenschaft.

 


© helmut hofbauer 2010