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"Lo distintivo del filósofo no es arengar a las masas ni siquiera adoctrinar a grupos de estudio, sino comunicar lo indiviualmente pensado a un interlocutor también único e irrepetible. Lo dejó claro el Sócrates platónico en la Apología: "Yo siempre me dirijo solamente al individuo."

["Was den Philosophen unterscheidet, ist, dass er nicht die Massen anspricht und nicht einmal Studiengruppen indoktriniert, sondern das individuell Gedachte einem ebenso einmaligen und unwiederholbaren Gesprächspartner kommuniziert. Der platonische Sokrates hat das in der Apologie klar gemacht: "Ich wende mich immer nur ans Individuum."]

Fernando Savater: Diccionario filosófico. Editorial Planeta, Barcelona 1995. S. 28.

 

"Was will ich Dir sagen mit dem "Tu was Du willst" als grundlegendem Motto dieser Ethik, an die wir uns herantasten wollen? Ganz einfach (auch wenn es nicht so einfach sein wird, fürchte ich), daß Du Dich befreien mußt von Befehlen und Gebräuchen, von Belohnung und Strafe, kurz von allem, was Dich von außen lenken will, und daß Du diese ganze Angelegenheit aus Dir selbst heraus, aus Deinem Gewissen und freien Willen entwickeln mußt. Frage niemanden, was du mit Deinem Leben anfangen sollst: Frage Dich selbst. Wenn Du wissen willst, wozu Du Deine Freiheit am besten einsetzen kannst, dann verliere sie nicht, indem Du Dich von Anfang an anderen unterwirfst, mögen sie auch noch so gut, weise und angesehen sein: Befrage über den Gebrauch der Freiheit - die Freiheit selbst."

Fernando Savater: Tu, was du willst. (Im Original: Etica para Amador). Vgl.: Fernando Savater: "Lebens-Tips mit Grips und Witz", Spiegel Special 5/1993.

 

14. Juli 2010

 

 

 

Neue Texte:

Über die Selbstvergessenheit der Naturwissenschaften und ihren bewusstlosen Kampf
(pdf-Dokument, 15 Seiten) Eine Art Rezension von Cantor’s Dilemma, Roman von Carl Djerassi, Penguin Books, London 1991 (1989).

In der Literatur soll uns die Schrift von der Wissenschaft erlösen.
Über Roland Barthes Aufsatz: "Der Tod des Autors"

Rezension von Monika Wogrolly-Domejs Buch Abbilder Gottes. Demente Komatöse, Hirntote
Styria Verlag, 200
4

Einige Gedanken zu Philip Roths Everyman

Zu Michel Foucaults Die Geburt der Klinik (pdf-Dokument)
(Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2008 (8. Aufl.), franz. Erstauflage 1963)
21-seitiges pdf-Dokument, in dem ich versuche, den verworrenen wissenschaftlichen Diskurs Foucaults in diesem Buch zu entwirren und auf seine Kernthese einzugehen, wonach wissenschaftlicher Fortschritt durch Änderungen der Organisation des wissenschaftlichen Betriebs zustande kommen.

Botton-Up und Top-Down in der Maslowschen Bedürfnispyramide

Die Rolle der Macht in der gegenwärtigen demokratischen Welt
Erich Visotschnig und Siegfried Schrotta erklären in ihrem Buch über das systemische Konsensieren (2005) en passant, wie das demokratische Abstimmungsprinzip zu Ressentiment und Machtkämpfen führt und warum das Leben unter unseren heutigen Zeitgenossen so unangenehm ist (pdf-Dokument, 17 Seiten).

Das Verhältnis der Philosophie zur Wissenschaft am Beispiel des Instituts für Philosophie der Universität Wien
Analyse von Gordon A. Frutschniggs Diplomarbeit: Diplom- und Masterarbeiten am Institut für Philosophie in Wien. Theoretische und praktische Anforderungen in ausgewählten Schwerpunkten, Lehrende im Interview, Themen und Ergebnisse 2005 bis 2007 im Überblick.

Anton Pawlowitsch Tschechows Erzählung "Die Steppe" als ethische Parabel über den Wert des menschlichen Lebens

Über „romantische“ Wissenschaft – die so sehr vernachlässigte und benötigte Wissenschaft vom Konkreten
Aufsatz über Oliver Sacks' Buch The Man Who Mistook His Wife for a Hat, pdf Dokument (23 Seiten)

SEHEN, dass man BLIND ist. Eine philosophische Reflexion über H.G. Wells Erzählung: „The Country of the Blind“

Sowas, man hat einen Text von mir ins Spanische übersetzt. Das freut mich aber, die Seite, auf die der Link weist, ist allerdings zweisprachig (spanisch/deutsch):
Una defensa de los malentendidos interculturales / Eine Verteidigung der interkulturellen Missverständnisse

Sokrates' Auslöschung - eine kurze philosophische Erzählung über das Schicksal der Philosophie

Was passiert eigentlich, wenn ein Thema eine wissenschaftliche Behandlung erfährt?
Dargestellt anhand der Analyse des Vorworts von Wilhelm Schmids Buch Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1998. S. 9-14. (15-seitiges pdf-Dokument)

Warum Philosophie keinen gesellschaftlichen Nutzen hat
Die lange erwartete Antwort auf eine heiße Frage: Kann Philosophie gesellschaftlichen Nutzen haben? Nun: Wenn wir annehmen, dass die Philosophie dazu betragen will, dass es vielen Menschen besser geht, könnte diese Steigerung des Wohlbefindens der Menschen dann als gesellschaftlicher Nutzen gewertet werden?

Spott ersetzt Fragen
Eine Rezension von Alexander Dills: Die Erfolgsfalle. Goldmann, München 2006. 192 Seiten.

Ein komplett absurdes und mir völlig unbegreifliches Buch!
Lesenotiz zu Albert Camus' Der Mythos von Sisyphos. Rowohlt Verlag, Hamburg 1991 (1959).

Über den Kundennutzen ökonomischer Produkte

Reflexion über Henrik Ibsens Drama „Ein Volksfeind“
und darüber, wie die Mitteilung philosophischer Gedanken in der wohlgeordneten Gesellschaft möglich ist

© helmut hofbauer 2010