“Wer hat jemals einen Sandler weinen gesehen? Ja, Mißtrauen, Angst, Verzweiflung und Zorn habe ich oft in den Gesichtern der Obdachlosen festgestellt, aber niemals Tränen. [...]”
Ich freue mich sehr: Rabbafüzzes’ melancholisch-schöne Erzählung “Das Wiener Dschungelbuch” ist als Buch erschienen! Wer dieses schmale (70 Seiten), zum Teil im Wiener Dialekt verfasste Bändchen liest, wird nicht umhinkommen, vor Rührung so manche Träne zu vergießen.
Erhältlich ist das Buch, nach Angaben des Autors in den Wiener Buchhandlungen:
- Buchhandlung am Schottentor
- Frick am Graben
- Riedl (Alser Straße) und
- Yellow (Garnisongasse)
(Zumindest in der erstgenannten sollten immer Exemplare vorhanden sein.)
Viel Spaß beim Lesen!
Mein Freund C.L. schrieb mir:
“Lieber Helmut,
leider bist Du nun um ein Buch ärmer: Habe geweint auf den Seiten 61, 65, 67, 68 und 70, vor allem auf Seite 68, daher werde mir Dein “Wiener Dschungelbuch” behalten (dürfen). Habe auch an vielen Stellen gelacht. Damit wären meine zwei Hauptkriterien für das “echte Meisterwerk” erfüllt. Darfst dem “Rabbafüzzes” gratulieren – der Mann kann’s!”
(Anmerkung: Ich “borgte” ihm das Buch mit der Bemerkung, dass er es behalten dürfe, wenn er bei der Lektüre weint.)
philohof
Hallo philohof,
dann kann ich das Buch wohl leider nicht lesen, da ich nicht den Dialekt
verstehen würde, oder doch, da es sich nicht um den ur-Dialekt handelt?
Habe dich im Denkforum (Vorstellungen) lesen dürfen und fand es für mich
enorm bereichernd. Hatte mich dort auch schon versucht anzumelden, aber
ich erhalte keine Mail vom Forum, um aktiviert werden zu können.
Weiss nicht, auf welchem Schlauch die stehen, oder welche Probleme vorliegen.
Vielen Grüsse
Karin
Hallo Karin,
ich weiß nicht, was du mit ur-Dialekt meinst; es handelt sich einfach um den Wiener Dialekt. Aber du kannst dir das Buch ja auch von jemandem vorlesen und erklären lassen. 70 Seiten im A6-Format sind keine langwierige Beschäftigung. Außerdem habt ihr dann Lesevergnügen zu zweit.
liebe grüße philohof