Logo "einsamer Denker"

 

Impressum

Über mich

Interkulturelle
Kommunikation

Kulturtheorie

Philosophie

Literaturwissen-
schaft

Dissertation: Bezugspunkt Gesellschaft

Meine Bücher

 

2012

Vom ungeschützten Wort
Philosophie in der organisierten Welt

Das philosophische Wort zeichnet sich dadurch aus, dass es durch seine argumentative Form allein den anderen Menschen anspricht und ihn auffordert: "Betrachte mich genauer! Erwäge mich! Denk über mich nach!"

Der Wissenschaftler/die Wissenschaftlerin, als eine Person, die in eine Organisation eingebettet ist, begegnet dem argumentativen Wort, indem sie sich fragt : "Muss ich dich wahrnehmen? Bringt es mir Achtung in meiner Organisation ein? Hilft es mir in meiner wissenschaftlichen Karriere weiter, wenn ich dich ernst nehme? Beziehst du dich auf Personen, die in meinem Fach wichtig sind und die ich nicht ignorieren darf?"

Erst wenn diese Umstände gegeben sind, wird der wissenschaftliche Mensch das argumentative Wort wahrnehmen und auf es reagieren; womit eigentlich schon zur Genüge bewiesen wäre, dass Wissenschaft kein rationaler Diskurs ist.

Wie steht es heute um das Wort, dass keinerlei institutionellen Schutz genießt? Wie steht es um das Wort, für das nichts mehr spricht, als dass es sich darum bemüht, vernünftig zu sein?

196 Seiten
bloggingbooks 2012

ISBN 987-3-8417-7022

Vom ungeschützten Wort bei Books on Demand


 

 

Kein Buch, aber...

Wer mein philosophisches Portrait auf Okto-TV versäumt hat - man kann es sich auch auf DVD ansehen!

Erhältlich bei Irmgard Klammer in ihrer Philosophischen Werkstatt R2, Lindengasse 61-63, 1070 Wien.

www.r2-wien.at

 

2011

Wer hat das Wissen in der Wissenschaft versteckt?
12 wissenschaftstheoretische Studien

Wer hat das Wissen in der Wissenschaft versteckt?

Natürlich hat das Wissen niemand dort versteckt! Aber angesichts der Tatsache, dass das viele Wissen, das wir besitzen, in verschiedene Fächer eingeteilt ist und ein jedes Fach von Fachleuten vertreten wird, die dazu für würdig befunden worden sind... und angesichts der Tatsache, dass man sich natürlich fragt, ob es sich denn lohne, sich mühsam etwas lernend anzueignen, von dem man dann ohnehin nicht offiziell behaupten darf, dass man es wisse, weil man es ja nur gelernt hat, ohne zugleich einen jener beruflichen Posten ergattert zu haben, die einen als rechtmäßige/n Besitzer/ Besitzerin gerade dieses Wissens ausweisen, ist das Wissen heute natürlich schon versteckt.

Aber Spaß beiseite. Wissenschaft ist ein merkwürdiges Phänomen, merkwürdig genug, um es philosophisch zu betrachten. Das geschieht in diesem Buch durch 12 phänomenologische Einzelbetrachtungen mit Schwerpunkten auf den Themen Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaften und Medizin - und Philosophie, natürlich, die ja auch manchen als Wissenschaft gilt.

Wer sich natürlich zu einem traditionellen Wissenschaftsverständnis bekennt (auf die Art: Wissenschaft ist objektives, wahres Wissen), der versäumt die vielen kuriosen Verwicklungen, die sich daraus ergeben, dass Wissenschaft heute vor allem ein Betrieb ist - der Wissenschaftsbetrieb.

289 Seiten
Königshausen & Neumann Würzburg 2011

www.verlag-koenigshausen-neumann.de
ISBN 978-3-8260-4706-0
Inhaltsverzeichnis

 

2009

Interkulturelle Kommunikation - philosophisch betrachtet. Eine (Her-)Ausführung aus der Interkulturellen Kommunikation.

Interkulturelle Kommunikation  - philosophisch betrachtet

Wie schon unten (bei der Einladung zur Odyssee) hervorgehoben, definiere ich Philosophie als individuelle Erkenntnissuche. "Interkulturelle Kommunikation - philosophisch betrachtet" kann daher nur bedeuten: Wie sieht das Fach Interkulturelle Kommunikation aus der Sicht des Einzelmenschen, des Individuums aus? Soll man sich dafür interessieren, soll man sich damit beschäftigen - oder nicht?

Die Entscheidung war schwierig und schmerzhaft. Leider fiel sie negativ aus. Dabei wäre man doch so gerne ein Anhänger der Interkulturellen Kommunikation, wünscht man sich doch selber mehr fruchtbare Kommunikation und Verständigung zwischen unterschiedlichen Menschen. Doch gerade im Sinne der interkulturellen Kommunikation (=der Sache) muss man sich gegen Interkulturelle Kommunikation (=das Fach) aussprechen.

Der Grund ist: Die Interkulturelle Kommunikation, so wie sie sich als Fach etabliert, scheint sich exakt in die in unserer Gesellschaft wirkende Logik einzuschreiben. Diese Logik besteht in der Herausbildung von verschiedenen Wissensfeldern, in denen es jeweils Fachleute gibt, deren primäre Aufgabe es ist, den übrigen Menschen all ihr Wissen über diesen Fachbereich abzusprechen, um sich auf diese Weise selbst unabkömmlich zu machen.

In der Interkulturellen Kommunikation geschieht das z.B. dadurch, dass die Spezialisten den Menschen Angst machen vor eventuellen "interkulturellen Missverständnissen". Auf diese und andere Weise säen sie Zwietracht und vertiefen die Gräben zwischen den Kulturen, zu deren Überbrückung sie sich dann wiederum ihre eigenen Serviceleistungen anbieten können.

Daraus folgt: Wer für die Verständigung zwischen den Kulturen ist, muss (paradoxerweise, aber so ist die Logik unserer Gesellschaft!) gegen die Interkulturelle Kommunikation sein.

 

199 Seiten
Verlag: Oficyna Wydawnicza ATUT, Wroclaw 2009
http://www.atut.ig.pl

ISBN 978-39-4031-076-7,
ISBN 978-83-7432-538-7
Inhaltsverzeichnis

 

2008

Interkulturelle Germanistik. Regionale und kanonisierte Identitätstexte

Hg. v. Gudrun Heidemann, Helmut Hofbauer und Anna Manko-Matysiak

170 Seiten
Verlag ATUT (Wroclaw) und Neisse Verlag (Dresden) 2008.

JungwissenschaftlerInnen und StudentInnen denken in Einzelbeiträgen nach über verschiedene Aspekte von Interkultureller Kommunikation, Interkultureller Germanistik und Interkultureller Literaturwissenschaft mit besonderem Schwerpunkt auf den Städten Wroclaw und Lodz.

http://www.atut.ig.pl
http://www.neisseverlag.de

ISBN 978-83-7432-427-4;
ISBN 978-3-940310-47-7

Inhaltsverzeichnis

 

geschrieben 2001, publiziert 2008:

Einladung zur Odyssee. Eine erkenntnistheoretische Reflexion
über die "epische Seite der Wahrheit"

In diesem Buch habe ich mir meinen Begriff von Philosophie erarbeitet.

Ich definiere Philosophie als "individuelle Erkenntnissuche" (=der einzelne Mensch strebt für sich und aus eigenem Interesse an der Welt nach Erkenntnis).

Der Sachgrund für diese Definition von Philosophie liegt darin, dass Wissenschaft ja heute nicht mehr einfach "methodisch vervollkommnete Erkenntnis" ist (nach einem Begriff von Maurice Merleau-Ponty), sondern die arbeitsteilige Erkenntnisgewinnung durch eine weltumspannende Organisation (nämlich: die Wissenschaft) für die Zwecke des Erkenntnisbedarfs der Gesellschaft.

Daraus folgt: Die Wissenschaft nimmt es nicht länger als ihre Aufgabe wahr, den einzelnen Menschen (und das gilt auch für: alle einzelnen Menschen!) gescheiter zu machen. Wenn die Wissenschaft nur Wissen für die Gesellschaft produziert und nicht für den Menschen, stellt sich die Frage: Welche Einheit ist zuständig für den Menschen, für die Erkenntnisbedürfnisse des einzelnen Menschen - diese Aufgabe teile ich der Philosophie zu.



In der Reihe: "Beihefte zum ORBIS LINGUARUM"
Kartoniert, 451 Seiten.
Verlag ATUT (Wroclaw) und Neisse Verlag (Dresden) 2008.

http://www.atut.ig.pl
http://www.neisseverlag.de

ISBN 978-83-7432-349-9;
ISBN 978-3-940310-33-0
Inhaltsverzeichnis

 

geschrieben 2000, publiziert 2005:

Bezugspunkt Gesellschaft. Über die Geselligkeit und Ungeselligkeit der Menschen

Meine Dissertation und auch für meinen persönlichen philosophischen Entwicklungsweg ein ganz wichtiges Buch.

Ich versuchte darin, für mich - oder für den Einzelmenschen - die Frage nach der Gesellschaft zu klären. Darum heißt das Buch "Bezugspunkt Gesellschaft" - es geht darum, ob die Gesellschaft, in der wir leben, für den Einzelmenschen in irgendeiner Weise ein Bezugspunkt sein kann, an dem er sich orientieren kann.

Die Antwort auf diese Frage fiel negativ aus: Nein, die Gesellschaft ist eigentlich eine Art kompliziertes mechanisches Gebilde, das sich durch das Miteinander und Gegeneinander der Menschen ständig neu bildet.

José Ortega y Gasset beschreibt sie als das "Menschliche in seiner naturalisierten, mechanisierten, fast mineralisierten Gestalt" (El hombre y la gente. S. 17); aber dasselbe finden wir auch bei Niklas Luhmann, wenn er uns davon überzeugen will, dass die Gesellschaft eigentlich aus Kommunikationen besteht (und eben nicht aus Menschen!) oder bei Emile Durkheim, einem der Gründerväter der Soziologie, der darauf bestand, dass die sozialen Tatsachen wie Dinge zu behandeln seien (und eben nicht wie Menschen!).

Damit weiß dieses Buch etwas, was kein heutiger Politiker zu wissen scheint und wessen sich auch die meisten Zeitgenossen nicht bewusst zu sein scheinen: Die Gesellschaft besteht nicht aus Menschen! Die Gesellschaft ist etwas anderes als wir alle miteinander!

Und daraus folgt: Was für die Gesellschaft nützlich ist, muss deshalb nicht zugleich auch nützlich für die Menschen sein! Es kann etwas zugleich nützlich für die Gesellschaft und ohne Nutzen oder sogar schädlich für die einzelnen Menschen sein! Dieser Gedanke ist ganz grundlegend für mein philosophisches Denken.

In der Reihe: "Dissertationes inaugurales selectae"
des Germanistischen Instituts der Universität Wroclaw, Polen.
Verlag ATUT (Wroclaw) 2005.

ISBN: 83-7432-045-1

 

2003

Bewusstseinsperlen (Gedichte)

 

Bewusstseinsperlen

55 Gedichte.
Publiziert im Selbstverlag in kleiner Auflage.

 

MANUSKRIPTE:

 

2009

Notizen und Reflexionen zum Thema: Was ist Philosophie?

Liegt als Manuskript vor. (124 Seiten, Schriftgröße 12, einzeiliger Zeilenabstand)

52 kurze, kompakte Einzeltexte, die sich mit verschiedenen Aspekten der Frage "Was ist Philosophie?" auseinandersetzen - mit besonderer Berücksichtigung der Grundbedingung, dass Philosophie philosophieren sein sollte. Philosophie ist daher nicht die Kenntnis toter Philosophen. Ein philosophisches Werk ist nicht die Präsentation von Resultaten des Denkens (weil man ja mitten auf dem Weg ist). Und die Qualität des eigenen Philosophierens lässt sich nicht mit der von Descartes oder Habermas vergleichen (weil man beim Philosophieren ja nicht mit anderen Philosophen im Wettstreit steht, noch für die Gesellschaft oder für die Geschichte der Menschheit philosophiert, womit erst ein gemeinsames Feld gegeben wäre, auf dem man verschiedene PhilosophInnen miteinander vergleichen könnte).

Das Manuskript enthält Texte über das Wesen von Philosophie von ganz grundlegender Art, die ein sinnvolles und fruchtbares Sprechen über Philosophie möglich machen würden. Gedanken dieser Art sind nicht im Druck erhältlich und nicht allgemein bekannt - das ist der Hauptgrund, warum es beim Diskutieren über Philosophie selbst unter Freunden und Bekannten immer wieder kommunikative Zusammenstöße aufgrund absolut verschiedener und miteinander nicht vermittelbarer Vorstellungen von Philosophie gibt.

 

2002

Kultur - Metaphysik des Darüberliegenden

Liegt als Manuskript vor. (282 Seiten, Schriftgröße 12, einzeiliger Zeilenabstand)

Metaphysik sucht traditionell das Dahinterliegende oder Zugrundeliegende. Ebenso tut es die Naturwissenschaft, die von einer jeden Sache oder jedem Ereignis die kausale Ursache wissen will, die es hervorgebracht hat. Bei der Kultur könnte es sich jedoch um einen Prozess handeln, der genau umgekehrt funktioniert - das ist die Grundidee des Buches: Nicht die Ursache kann als der Grund herangezogen werden, der einen gegenwärtigen Vorgang erklärt, sondern nur das Zukünftige, zu dessen Erreichung etwas unternommen wird. Keine Metaphysik des Darunterliegenden also, sondern eine des Darüberliegenden, die die ewige Aufbauarbeit der Kultur begreifen will und die Kultur als die grundlegende Weise des Menschen auffassen will, mit der Welt und den Dingen umzugehen und sein Leben zu bestreiten.

Verfasst habe ich diese Arbeit 2002-2003 in Brüssel, indem ich in einer extrem ungünstigen Zeit und unter extrem ungünstigen Umständen um den Begriff der "persönlichen Kultur" gekämpft habe. "Persönliche Kultur", das sind jene Praktiken und Lernvorgänge, die ein Mensch, der die Tätigkeit A verrichten will, unternehmen muss, um zur Person zu werden, die imstande ist, A zu verrichten. (Anders gesagt: Klavierspieler zu werden, das geht nicht von heute auf morgen, sondern da muss ich zuerst sehr lange üben.) Leider leben wir in einer Zeit, die den Begriff der persönlichen Kultur nicht zulässt, weil sie den Begriff der "Kultur" allein Gesellschaften oder Gruppen zuschreiben möchte. Das wurde auch nicht leichter durch die Globalisierung, über welche in der Zeit heftig diskutiert wurde, die alle Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Gruppen (oder auf verschiedene Gruppen in der Gesellschaft) hinlenkt und vom Individuum weglenkt.

 

2009

Vom Leiden 3 (Kurzgeschichten)

30 Kurzgeschichten. Liegt als Manuskript vor. (83 Seiten, Schriftgröße 12, einzeilig)

 

2006

Vom Leiden 2 (Kurzgeschichten)

36 Kurzgeschichten. Liegt als Manuskript vor. (54 Seiten, Schriftgröße 12, einzeilig)

 

2002

Vom Leiden (1) (Kurzgeschichten)

Erste Sammlung zahlreicher Kurzgeschichten. Liegt als Manuskript vor.

 

© helmut hofbauer 2010